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Gendered Visibility ?

31 octobre-2 novembre - Stuttgart (Allemagne)


Date de mise en ligne : [17-09-2013]



Mots-clés : Allemagne


19. Fachtagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit (AKGG-FNZ)

Vorbereitung und Leitung
Für den Arbeitskreis
PD Dr. Antje Flüchter, Heidelberg
Prof. Dr. Andrea Griesebner, Wien
Prof. Dr. Michaela Hohkamp, Berlin
Dr. Monika Mommertz, Freiburg i.Br.
Prof. Dr. Claudia Opitz-Belakhal, Basel

Für die Akademie
Kerstin Hopfensitz M.A., Stuttgart
31. Oktober - 2. November 2013
Stuttgart-Hohenbeim

(Un-)Sichtbarkeit ist ein Thema, das die Frauen- und Geschlechterforschung seit ihren Anfängen beschäftigt hat. Während es seinerzeit jedoch darum ging, das „andere Geschlecht” überhaupt erst einmal zum Thema der Forschung zu machen, werden wir in Anlehnung an das Konzept der “Visibility” bei der diesjährigen 19. Tagung danach fragen, wer und was im wahrsten Sinne des Wortes in den Blick genommen, sichtbar wird, während anderes übersehen, vergessen, nicht weiter gegeben, nicht transferiert, aufgegeben, vernichtet, unsichtbar gemacht wird. Die Frage nach dem Vorgang des Sichtbar - bzw. Unsichtbarmachens eröffnet neue Perspektiven auf Prozesse der Herstellung von „Wirklichkeiten”. Aus geschlechterspezifischer Perspektive werden wir die mit dem Sichtbar - und Unsichtbarmachen verbundenen Praxisformen ausloten, aber auch das Sichtbare und das Unsichtbare selbst, seine sozialen, kulturellen, religiösen, ökonomischen und politischen Aspekte aus geschlechterspezifischer Perspektive erkunden. Da das Konzept der “Visibility” auch in den Bildwissenschaften diskutiert wird, freut es uns besonders, dass wir die Kunsthistorikerin Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat für den Abendvortrag gewinnen konnten.

vorläufiges Programm :

Donnerstag, 31. Oktober 2013

. 16.30 Begrüßung mit Kaffee/Tee
. 17.00 Vorstellungsrunde
. 18.30 Abendessen
. 20.00 Abendvortrag
Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat, Asymmetrie. Geschlechterkonstruktionen bei Rembrandt

Freitag, 1. November 2013

. 8.00 Frühstück
. 9.00 Visualisieren (Bebildern)
> Dr. Marianne Bournet-Baco (Lille III)
Die Geschlechtsstereotype in den gemalten Ehepaarbildnissen Ludger tom Rings des Jüngeren (1522- 1584) in Braunschweig
> Dr. Brigitte Rath (Wien)
“Ein Magdalena so hürisch gemalet…” Die Heilige Maria Magdalena in der bildlichen Repräsentation des Spätmittelalters

Kaffee/Tee

> Dr. Dirk Suckow (Trier)
(Un)Sichtbar. Genderaspekte der bildlichen Repräsentation von ‚Zigeunern‘

. 12.30 Mittagessen

. 14.00 Visibilisieren (Sammeln, Schreiben und Erzählen) 
> Lisa Spanka, M.A. (Bremen)
Gendered Histories im Museum 
PD Dr. Kathrin Keller (Wien)
Gendered News ? Frauen und Männer in geschriebenen Zeitungen der Zeit um 1600

Kaffe/Tee

> Dr. Claire Chatelain (Paris/Lille)
Über die (Un)sichtbarkeit. Lorsque la falsification est visible : procès de couple et régime de vérité dans la justice civile d’Ancien Régime. 
> Dr. Gabriele Jancke (Berlin)
Die Rezeption Katharinas von Bora oder : Geschichtskonstruktionen als Übungen im strukturierten Unsichtbarmachen 

. 18.30 Abendessen

Samstag, 2. November 2013

. 9.00 Entvisibilisieren (Markieren, Ignorieren)
> Dr. Sebastian Kühn (Berlin)
Die doppelte (Un-) Sichtbarkeit fragiler Machtausübung. Überlegungen zu Techniken des Dienens und Bedient-Werdens in Adelshaushalten des 17./18. Jhd.
> Dr. des. Tim Neu (Göttingen)
Markiertheit als Mangel. Anmerkungen zu den Möglichkeitsbedingungen politischer Sichtbarkeit am Beispiel der Kategorie Geschlecht

Kaffee/Tee

. Dr. Julia Funcke| Patricia Kotzauer, M.A. (Jena)
(Un-)Sichtbare Geschlechter. Zum Nutzen von Queer Theory und Material Studies für die Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit.

Schlussdiskussion

. 13.00 Mittagessen - Tagungsende

Infos :

http://www.univie.ac.at/ak-geschlechtergeschichte-fnz/

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